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Armin Strom Watch Configurator: In wenigen Schritten zur einzigartigen Armbanduhr (mit Gewinnspiel!)

Eine einzigartige und individuelle Armbanduhr zu besitzen, ist sicherlich etwas, von dem viele Uhren Aficionados träumen. Der kürzlich gestartete Armin Strom Watch Configurator lässt diesen Traum nun Wirklichkeit werden. Und was gibt es besseres als ein exklusives Gewinnspiel, um für das innovative Konzept zu werben. Bildnachweis: Armin Strom

Von der Suche nach Exklusivität und individuellen Merkmalen

Die Nachfrage nach individuellen Modellen und Exklusivität am Handgelenk ist gerade in Zeiten, in denen der Markt mit einer regelrechten Schwemme von Einheitsuhren und „dress watches“ überflutet wird, äußerst hoch. Mehr denn je sucht man als Uhrenliebhaber nach dem „Out-of-the-ordinary“, also dem Besonderen und Außergewöhnlichem.

Doch wie begegnet man seitens der Hersteller diesem Bedarf der Kunden?

Die Ausarbeitung origineller Alleinstellungsmerkmale stellt hierbei eine große Chance dar, die aber nur selten genutzt wird. Dennoch gibt es unterschiedliche Ansätze.

Bis vor kurzem gelang es verschiedenen Herstellern mit Größe Individualität zu betonen. Ein sterbender Trend, wie sich dieses Jahr auf der Baselworld zeigte, denn die Armbanduhren – speziell für Männer – werden wieder kleiner. Klarer Retro-Trend. Nichtsdestotrotz sprechen die vergangenen Erfolge im „Größenwahn“ einiger Marken für sich.

Ein anderer Weg, um an Exklusivität zu gewinnen, liegt in der Verwendung bestimmter Funktionen, Farben und/oder Materialien. Gehäuse aus Bronze, die mit der Zeit eine schöne Patina gewinnen, haben beispielsweise genauso an Bedeutung gewonnen wie aufwändige Komplikationen und Dekorationen. Letzteres trifft vor allem für kleinere unabhängige Manufakturen zu, die sich hiermit in Nischen mit Zukunftsperspektiven platziert haben. So auch Armin Strom.

Auch der Ausdruck einer bestimmten Zugehörigkeit oder eines Leitmotivs bietet Möglichkeiten, sich vom Rest zu unterscheiden. Vintage und Retro Uhren liegen mehr denn je im Trend und treffen den empfindsamen Zeitgeist.

Zieht man allerdings ein kritisches Fazit, so erkennt man, dass sich viele Modelle und Ansätze immer noch sehr stark ähneln. Am Ende des Tages gibt es dann doch nur die Neuauflage eines bekannten Modells in der x-ten Generation.

Die eigene Komfortzone zu verlassen, stellt für viele Hersteller noch immer eine kaum überwindbare Grenze dar. Und so wundert es uns doch wenig, dass wir bei den „Big Playern“ (siehe Erdgeschoss Halle 01 auf der Baselworld) keine wirklich bahnbrechenden Neuheiten erkennen können. Dabei wünschte man sich diese doch so sehr und dabei böten doch genau diese eine tolle Perspektive für den stark gebeutelten Markt.

Aufbruch in eine neue Welt: Der Armin Strom Watch Configurator

Umso eindrucksvoller ist es doch, dass die Schweizer Manufaktur Armin Strom auf der Baselworld 2017 einen Watch Configurator vorstellte.

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Bildnachweis: Armin Strom

Der Hersteller, der für seine (semi-) skelettierten Armbanduhren bekannt ist und unlängst für das Modell Mirrored Force Resonance mit dem begehrten Red Dot Design Award ausgezeichnet wurde, zeigt, dass er Anwärter auf den Titel „Vorreiter des Uhrmacherhandwerks im 21. Jahrhundert“ ist.

Mit dem Armin Strom Watch Cofigurator präsentiert das in Biel in der Schweiz ansässige Unternehmen eine wegweisende Technik, um personalisierte und individuelle Armbanduhren an den Mann zu bringen. Es ist eine Benutzeroberfläche, die das Potenzial hat, eine ganze Industrie zu revolutionieren. Armin Strom unterstreicht damit nach der Herstellung des ersten in-house Kalibers 2009 und der Entwicklung des eigenen Tourbillons im Jahr 2012, wie wichtig anhaltende Innovation und das Verlassen ausgetretener Pfade nun ist.

Natürlich hat der Watch Configurator einen festen Rahmen, da das Prinzip einem Baukastensystem folgt. Doch der Ansatz sucht seinesgleichen und sorgt für ordentliche Furore.

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Bildnachweis: Armin Strom

So einfach geht’s: Modell auswählen, individualisieren und fertig

Besonders positiv wirkt sich bei der Gestaltung und der Handhabung des Watch Configurators die Tatsache aus, dass der unabhängige Schweizer Hersteller dank modularer Bauweise seiner Armbanduhrenkollektionen nahezu jedem Wunsch und jedem kreativen Erguss Rechnung tragen kann. In jedem Schritt hat man eine riesige Auswahl und einen schier unendlichen Quell für Inspiration und Kreativität.

Gleich zu Beginn entscheidet man sich für eines der sechs Grundmodelle „Manual“, „Gravity“, „Gravity Date“, „Egde“, „Skeleton Pure“ oder „Tourbillon“. Diese Modelle unterscheiden sich nicht nur optisch voneinander, sondern auch hinsichtlich des Funktionsumfangs und des Preises.

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Bildnachweis: Armin Strom

Im zweiten Schritt geht es dann ans Eingemachte. Das Design kann nun auf der Vorder- und Rückseite individualisiert werden. Durch die Auswahl von Gehäusematerial, Zifferblatt, Zeiger, Werkplatte und Räderwerk erhält die Armbanduhr eine persönliche Note und wird zum Ausdruck des eigenen Ideenreichtums. Bei den Modellen „Edge“, „Skeleton Pure“ und „Tourbillon“ können zusätzlich noch das Hemmungsrad (Teil des Schwingsystems des Uhrwerks) und die Brücken hinsichtlich der eigenen Vorstellungen angepasst werden.

Ferner hat man die Auswahl aus fünf verschieden farbigen Armbändern, unterschiedlichen Nähten und Schließsystemen.

Als besonderes Special ist es zudem möglich, die eigenen Initialen auf das Gehäuse gravieren zu lassen.

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Bildnachweis: Armin Strom

Leichte Bedienung und endlose Möglichkeiten: Der Armin Strom Watch Cofigurator weiß zu überzeugen

Ich habe mehrere Testläufe durchführen und dabei nur eine Sache finden können, die nicht funktionierte: Die Preisanzeige bietet zwar die Möglichkeit, eine Umstellung von Schweizer Franken (als Standard voreingestellt) auf Euro vorzunehmen, allerdings wurde diese bei mir bei dem Modell „Gravity Date“ nicht wirksam. Da der Preis für meine Lieblingskreation(en) allerdings recht schnell durch die Decke schnellte, beabsichtigte ich ohnehin keine Bestellung. Allein der Wunsch bleibt…

Die Bedienung des Watch Configurators ist meiner Meinung nach einfach und intuitiv. Ganz nebenbei lernt man in jedem Schritt etwas über die Zusammenhänge und Hintergründe des Herstellungsprozesses der Armin Strom Armbanduhren. Man erhält ein detailliertes Bild von dem Uhrmacherhandwerk, den unterschiedlichen Komponenten und zu guter Letzt der Komplexität der Uhrenherstellung.

Ebenso angenehm ist die Tatsache, dass man das eigene Armbanduhren-Design speichern, downloaden und in Social Media teilen kann. Dies stellt gerade aufgrund der endlosen Möglichkeiten ein wichtiges Feature dar. So kann man unterschiedliche Sachen und Designs ausprobieren, miteinander vergleichen und gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt weiter daran tüfteln. Hut ab Armin Strom, alles richtig gemacht!

Das Armin Strom Watch Configurator Gewinnspiel

Unterstützt wird die Einführung des Armin Strom Watch Configurators mit einem exklusiven Gewinnspiel. Alles, was du für die Teilnahme benötigst, sind ein Instagram-Account und etwas Kreativität.

Zunächst musst du deine Uhr mit Hilfe des Watch Configurators konfigurieren. Anschließend musst du diese möglichst kreativ in Szene setzen und auf Instagram mit dem Hashtag #designarminstrom teilen sowie dem Profil @arminstrom folgen.

Eine Jury wählt dann die Sieger am 16. Mai aus den populärsten Instagram Beiträgen aus. Auf diese warten dann starke Preise: Drei „credit packages“ in Höhe von jeweils 15.000,-, 7.500,- und 5.000,- Schweizer Franken werden verlost, mit denen man im Watch Configurator bezahlen kann. Sollte der Preis der Armbanduhr allerdings den Wert des „Package“ übersteigen, musst du den Rest selbst beisteuern.

Ich wünsche dir jedenfalls viel Erfolg und eine kreative Idee!

Meine Kreationen aus dem Watch Configurator

Anbei seht ihr meine zwei Lieblingskreationen aus dem Armin Strom Watch Conifgurator.

Als erstes ist die „Gravity Date“ abgebildet, bei der ich mich für zwei satte Blautöne und Roségold als Akzentfarben entschied. Der Kostenpunkt der mit einem Titangehäuse und dem Armin Strom calibre ADD14 ausgestatteten Armbanduhr liegt bei 21.138,89 Schweizer Franken.

Meine zweite „Lieblingsuhr“ ist eine Skeleton Pure mit schwarzem PVD-Gehäuse. Ich bin hierbei weitestgehend dem ursprünglichen Design treu geblieben und entschied mich für Roségoldene Zeiger, ein weißes Band mit blauen Nähten und schwarze Brücken auf der Rückseite. Mit einem Preis von 31.020,26 Euro liegt das Modell preislich noch etwas höher als die zuvor genannte Idee.

Über den Autor

David Morawietz

David ist Autor bei luxusuhren-test.de und berichtet exklusiv von seinen Uhren-Erlebnissen.

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