Logo_header_final

Davosa Argonautic – im Ozean verankert

Ein Hauch von Mythologie: Argo war das sagenumwobene Schiff Jasons und seiner Argonauten. Für den Hersteller Davosa ist außerdem die Inspiration zu einer Uhrenkollektion, die den Tiefen der See trotzen soll – ein Schweizer Profitaucher.
Bildnachweis: Marc Blackburn-Wilson / Lizenz: CC2.0

Eine erstklassige Taucheruhr muss in erster Linie eine hohe Wasserdichtigkeit vorweisen. 200 Meter sind das Minimum.

Klare Ablesbarkeit, auch bei Dunkelheit, ein robustes Gehäuse und nicht zu vergessen eine einseitig drehbare Lünette bzw. Ring sind außerdem unabdingbar. Die Modelle der Davosa Argonautic Serieerfüllen alle Kriterien mit Bravour.

Alle Uhren der Kollektion glänzen mit ganzen 300 Meter bzw. 1000 Fuß Wasserdichtigkeit ebenso wie mit ihrem Edelstahlgehäuse. Dieses ist bei allen Exemplaren mit etwa 13 Millimetern Höhe und 42 Millimetern Durchmesser durchaus komfortabel bemessen.

Bei den Modellen mit Edelstahlarmband ist der Edelstahl zudem mit einer PVD beschichteten Maschinenbronze-Legierung versehen und garantiert somit eine wahrlich enorme Widerstandsfähigkeit. Ganz allgemein könnte man hier auch von Waffenstahl sprechen.

Die Armbänder aller Davosa Argonautic Modelle sind 22 Millimeter breit und weisen eine sichere Faltschließe auf.

Das Zifferblatt ist jeweils glatt und in schwarz gehalten und zeigt jeweils viel freie Fläche, was die Ablesbarkeit absolut begünstigt. Unterstützend hinzu kommen die essentiellen Leuchtzeiger und -indexe mit ihren stark nachleuchtenden Superluminova C3 Leuchtstoffen.

Vervollständigt wird das Äußere zum Einen durch hochwertiges entspiegeltes Saphirglas und zum Anderen durch die Lünette. Diese ist bei den Taucheruhren von ausschlaggebender Bedeutung.

Lebenswichtig für Taucher: die Lünette

Jede der Lünetten ist bei den Davosa Argonautic Uhren mit einer absolut kratzfesten High-Tech-Keramikeinlage versehen. Davon abgesehen ist sie jeweils einseitig drehbar und einrastend und zeigt zudem eine Minutenskala. Als Nullpunkt bzw. auf der 60. Minute befindet sich jeweils ein auffälliges Dreieck. Hier offenbart sich die wichtige Funktion der Lünette.

Bei einer Taucheruhr wird direkt vor dem Tauchgang der Nullpunkt, also das Dreieck, auf den Minutenzeiger gestellt. Anhand dieser eingestellten Skalierung zeigt dann der Minutenzeiger zum jeweiligen Zeitpunkt des Ablesens an, wie viel Minuten Tauchzeit seit dem Start vergangen ist. Chronographen kommen für solche Funktionen übrigens nicht in Frage, da einerseits das Betätigen eines solchen unter Wasser und besonders in der Tiefe schädlich wäre und andererseits das Funktionsauge in solchen Situationen schwer ablesbar ist.

Weiterhin ist die Lünette nur einseitig drehbar. Dies geschieht aus Sicherheitsgründen. Würde man versehentlich beim Tauchgang die Lünette verstellen, so ginge das stets nur in eine Richtung, sodass die verbleibende Tauchzeit verkürzt aber nie fälschlicherweise verlängert werden kann und somit dem Taucher nicht unerwartet der Sauerstoff ausgehen kann. In Extremsituationen entscheidet dies über Leben und Tod.

Kraft und Charakter vereint in der Argonautic-Kollektion
Affiliate-Link / Bildquelle: Amazon-Partnerprogramm

Lebenswichtig für die Uhr: das Heliumventil

Was für den Taucher die Lünette, ist für die Uhr das Heliumventil. Professionelle Taucheruhren und so auch die Modelle der Davosa Argonautic Kollektion besitzen am Gehäuse ein Heliumventil.

Profi- oder beispielsweise auch Berufstaucher verbringen mitunter Tage unter Wasser, wobei sie sich in Pausen in Stationen oder Taucherglocken aufhalten, in denen sich viel Helium in der Luft befindet. Sammelt sich in der Uhr zu viel Helium, könnte das dazu führen, dass Gehäuse oder auch das Glas gewissermaßen gesprengt wird, sobald aufgetaucht wird. Dank dem Ventil wird jedoch bei zu viel Überdruck eben dieses Helium ausgelassen, wenn es zum Auftauchvorgang kommt. Dadurch bleibt die Uhr auch in solchen Situationen stets intakt und verlässlich.

Auf das Werk muss Verlass sein

So wichtig, wie all die beschriebenen Features der Taucheruhren für ihre Nutzer und für die Uhr selbst sind, so wichtig ist selbstverständlich auch das Herzstück des Zeitanzeiger – das Uhrwerk. Bei den Davosa Argonautic Modellen tickt im Inneren jeweils ein Automatikwerk, welches entweder durch die Bewegung des Armes selbst oder aber durch Aufziehen angetrieben wird.

Hierbei handelt es sich um ein DAV2824 Kaliber, welches im Detail eine Ausführung des ETA2824-2 Werkes ist, oder aber ein DAV2893. Letzteres unterscheidet sich darin, dass es eine zweite Zeitzone als Funktion ermöglicht und ist in einem Modell der Serie verbaut.

In jedem Fall sind die Werke ohne Zweifel zuverlässig. Das erwähnte Basiskaliber ETA2824-2 wird nicht umsonst gern als „Arbeitstier“ oder „Panzer“ betitelt, da es schlichtweg als robust zu bezeichnen ist. Bei einer Frequenz von 28.800 Halbschwingungen pro Stunde besitzt es eine Gangreserve von 38 Stunden und lässt sich dabei auf nur wenige Sekunden Abweichung pro Tag herunter regeln.

Davosa Argonautic 161.498.75

Dieses Modell hebt sich vom vorher beschrieben recht deutlich ab. Hauptunterschied und direkt sichtbar ist gewiss das Armband. Hierbei handelt es sich um komfortables Kautschuk, welches oberflächlich eine markante Struktur aufweist.

Ebenfalls auf den ersten Blick erkenntlich ist bei der Uhr die dreifarbige Gestaltung. Statt aus Stahl mit dunkler Beschichtung besteht das Gehäuse hier aus Edelstahl in seiner silbernen Grundfarbe. Während sich außerdem beim ersten Modell alle Zahlen und Indexe in weiß gehalten wurden, fällt hier ebenfalls ein starkes Gelb ins Auge. Dieses ist einerseits beim ersten Viertel der Lünette und den dortigen Indizes und andererseits als Umrandung der Zeiger sowie Indizes des Zifferblattes verwendet.

Trotz dass dies nur einen kleinen Unterschied darstellt, verleiht es der Uhr innerhalb der Kollektion eine enorme Individualität. Nicht zuletzt dank des Armbandes ist dieses Modell auch die dezenter wirkende Variante.

  • Davosa Herren-Armbanduhr Argonautic Automatic Analog Automatik Gummi Schwarz 16149875
    kautschukarmbandAutomatikuhrwerk

Sticht ins Auge – die Davosa 161.49.875
(* = Affiliate-Link / Bildquelle: Amazon-Partnerprogramm)

Davosa Argonautic 161.51.280

Dies ist gewissermaßen die Globetrotter Variante innerhalb der Serie. Bei dem Modell handelt es sich um eine GMT Automatik Uhr. Diese besitzt die Funktion einer zweiten Zeitzone. Ein vierter Zeige auf dem Zifferblatt zeigt in Verbindung mit der jeweils eingestellten Lünette die Stunde einer anderen Zeitzone an.

Dementsprechend besitzt diese Uhr auch eine andere Lünette, als die übrigen Modelle. Statt einer Minutenskala ist hier eine 24 Stundenskala in 2 Stunden Schritten zu sehen. Dennoch ist statt der 24 abermals ein Dreieck als Nullpunkt angebracht, sodass auch diese Lünette als nützliche Tauchhilfe fungieren kann.

Ansonsten entspricht das Design und die Ausführung wiederum der anderen Ausführung mit Edelstahlarmband, wobei anzumerken ist, dass hier natürlich das DAV2893 Kaliber verbaut ist.

Taucher und Globetrotter – die Davosa 161.51.280
(* = Affiliate-Link / Bildquelle: Amazon-Partnerprogramm)

Davosa Argonautic 161.498.80

Dieses Modell besteht insgesamt aus dem erwähnten Waffenstahl und ist also sowohl am Armband als auch am Gehäuse absolut resolut, stoß- und kratzfest. Die Uhr besitzt, wie beschrieben, die nützliche Lünette sowie das Heliumventil.

Im Design ist die Uhr sehr klassisch gehalten. Gehäuse und Armband wirken dank dem Material und der Farbe sportlich und stark, während die Lünette nur die Zahlen 20, 30, 40 und 50 aufweist und ansonsten die Indexe und vor allem das Dreieck auf dem Nullpunkt auffällt. Beim Zifferblatt wird, mit Ausnahme der Anzeige des Datums auf der 3 Uhr Position, gänzlich auf Zahlen und Ziffern verzichtet. Stattdessen verlaufen entlang der Skala nur relativ dicke und damit gut lesbare Balken entsprechend der Stunden und Minuten.

Ebenfalls gut sichtbar auch in dunklen Tiefen sind die breiten Minuten- und Stundenzeiger, wobei die beiden sich aufgrund unterschiedlicher Form gut voneinander abheben. Reizpunkte auf dem Zifferblatt sind ansonsten einerseits das Davosa Emblem auf 12 Uhr sowie der Argonautic Schriftzug samt Wasserdichtigkeitsanzeige auf 6 Uhr.

Starker Tauchpartner am Arm – die Davosa 161.49.880
(* = Affiliate-Link / Bildquelle: Amazon-Partnerprogramm)

Uhren für Profis

Die Modelle der Davosa Argonautic Serie kann man absolut als professionelle Taucheruhren bezeichnen. Material, Verarbeitung und Funktionalität zeugen von Qualität.

Davon scheint auch Nik Linder überzeugt zu sein. Der Apnoe-Taucher aus Freiburg hält zahlreiche Rekorde im Freitauchen und fungiert als Repräsentant von Davosa. Das spricht durchaus für sich.

Logo_header_final

Nicht das passende Modell gefunden?

Die Davosa-Kollektionen im Überblick

Weiterführende Links und Angaben zur Kollektion

Unsere Testberichte

tag-heuer-carrera-calibre-heuer-01-test-vorschau

TAG Heuer Carrera Calibre Heuer 01 im Test

...
Mehr erfahren
seiko-prospex-srpa21k1-padi-special-edition-turtle-test-vorschau

Seiko Prospex SRPA21K1 PADI Special Edition im Test

...
Mehr erfahren

MeisterSinger Circularis Gangreserve im Test: Swiss Made Einzeigeruhr im Vintage-Stil

...
Mehr erfahren
epos-sportive-3434oh-pilot-vorschau

Epos Sportive 3434OH Pilot Testbericht: Pilotenuhr mit „echtem“ Cockpitinstrument

...
Mehr erfahren
avi-8-hawker-harrier-ii-pegasus-concept-av-4047-01-testbericht-vorschau

Avi-8 Hawker Harrier II Pegasus Concept AV-4047-01 Testbericht

...
Mehr erfahren

Top Story

LIV Rebel Automatic Swiss Made Armbanduhren

...
Mehr erfahren
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (1 Stimmen, durchschnittlich: 5,00 von 5)
Loading...

Mehr Informationen zu Uhren?

Kein Problem, mit der Anmeldung zum Newsletter erhältst Du von uns regelmäßig Informationen zu neuen Uhren-Trends und vielen interessanten Hintergrundinformationen. Sei dabei!

Super, das hat funktioniert! Danke für Deine Registrierung. Bitte bestätige jetzt noch kurz Deine E-Mail Adresse. Rufe dazu Deine E-Mails in Deinem E-Mail Postfach ab.