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Die Junghans 1972 Chronoscope – so trägt Mann Sportgeschichte

Junghans hat in der Performance Kollektion ihre 1972 Chronoscope Reihe untergebracht. Und hier gehört sie natürlich auch hin, denn die Kollektion steht seit jeher für höchste Präzision und innovative Technologien. Beides findet sich in den Junghans 1972 Chronoscope Modellen wieder. Darüber hinaus belebt sie mit ihrem Design eine wichtige Epoche der Sportgeschichte wieder. Wer wissen will, wie schön Zeitmessung in den 1970er Jahren aussah, der sollte mehr als einen Blick riskieren. Bildnachweis: Si B / Lizenz: CC2.0

Sportlich, junger Charme in perfekter Kombination mit Retro-Farben. Mit der Junghans 1972 Chronoscope setzt der traditionsreiche Uhrenhersteller dem Sportsgeist, der Kraft und der Präzision ein Denkmal fürs Handgelenk.

Die Junghans 1972 Chronoscope Reihe ist eine sportlich, junge und dabei nostalgische Modellreihe, die den Stil der 1970er Jahre gekonnt einfängt. Mal kraftvoll, mal elegant und in der Formensprache stets dem Sport verschrieben.

Bei all der Nostalgie vergisst Junghans nicht die Tugenden der Neuzeit. Sportlich, kraftvoll, präzise und ein wenig verspielt – damit sind diese Uhren echte Anwärter für olympisches Gold.

Wenn Zeitmessung eine neue Ära einleitet

Das Jahr 1972. In München finden die Olympischen Spiele statt und mittendrin Junghans, als offizieller Zeitnehmer. Hier gelingt es dem Traditionsunternehmen aus Schramberg, Zeitmessung als objektive Größe im Wettkampf zu etablieren. Dazu vernetzten sie elektronisch die Startblöcke und Startkontrollanlagen. Doppellichtschranken dokumentieren Start- und Zieleinläufe bis auf die hundertstel Sekunde genau. Falschmessungen sind so gut wie ausgeschlossen.

Doch nicht nur im Stadion etabliert Junghans eine neue Ära. Auch am Handgelenk werden jetzt innovative Chronographen getragen. Sie fallen nicht nur durch ihre Präzision auf, sondern durch ihr neuartiges Design – kraftvoll, sportlich mit ungewöhnlichen Farbkombinationen. Diese Form der Gestaltung wird in der Junghans 1972 Chronoscope Reihe wiederbelebt. Auf moderne Elemente wird dabei nicht verzichtet. Das beweist etwa die Einfassung der Bedienknöpfe links und rechts der Krone. Neue Komponenten halten ebenfalls Einzug. Dazu gehören etwa hochmoderne Quarzuhrwerke, die mittels Batterie oder Solarzelle betrieben werden. Was genau die einzelnen Modelle so besonders macht, wird nun verraten.

Innovatives Design – Damals wie Heute. Chronoscope 1972.
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Junghans 1972 Chronoscope Solar 014/4200.00

014/4200.00 wird vom Junghans Kaliber J622.50 Solaruhrwerk angetrieben. Die Solarzelle ist im Zifferblatt untergebracht, was auch dessen dunkle Farbgestaltung erklärt. Der Energiespeicher ist so gestaltet, dass er bei voller Ladung die Uhr bis zu vier Monate mit Strom versorgt. Wer regelmäßig seine Uhr zwei Minuten dem Sonnenlicht aussetzt, muss nie befürchten, dass sie aufgrund von Energiemangel stehen bleibt. Neben dem ökologischen Aspekt der 014/4200.00 beeindruckt auch deren Funktionsvielfalt. Auf dem Ziffernblatt der 11,6 Millimeter hohen und 43,3 Millimeter breiten Uhr sind eine Alarm-, Datums-, Stoppminute und Stoppsekundenanzeige untergebracht.

Der orangefarbene Grund von Stoppminute und Alarmzeit bildet hierbei einen zeitlos-modernen Kontrast zum schwarzen Grundton des Zifferblatts und der Lünette. Das Orange wird an der Tachymeterskala nochmals aufgenommen, was den sportlichen Charakter dieser Junghans 1972 Chronoscope verstärkt. Eingebettet sind Uhrwerk und Zeitanzeigen in einem silbernen Edelstahlgehäuse. Dessen matt schimmernder Schein verleiht dem großen Chronographen eine angenehme Leichtigkeit. Das schwarze Lederarmband greift nochmals den dunklen Grundton der Uhr auf. Und wie alle Modelle der Reihe ist sie wasserdicht bis 10 bar. Dem Stoppen der Zeit beim Schwimmen steht demnach nichts im Weg.

  • Junghans 1972 Chronoscope Solar, 014/4200.00

Sportlicher Siegercharakter. Chronoscope 014/4200.00.
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Junghans 1972 Chronoscope Solar 014/4202.44

Auch in der 014/4202.44 findet sich ein Junghans Kaliber J622.50 Solaruhrwerk wieder. Lauf- und Ladezeiten entsprechen exakt der 014/4200.00. Auch die Wasserdichte liegt bei 10 bar. Die Funktions- und Anzeigenvielfalt ist gleich. Dieses Modell verfügt ebenfalls über eine Stoppuhr, einen Wecker und eine Datumsanzeige und die gleichen Maße. Der große Unterschied ist die Farbgestaltung. Durch sie hinterlässt dieses Modell seinen ganz eigenen Eindruck. Zunächst beherrschen zwar auch hier dunkle Töne Zifferblatt und Lünette, doch die Alarmanzeige sowie der Minutenzähler sind mit einem weißen Grund versehen. Das Tachymeter hingegen ist in Orange gehalten.

Dank dieser auffälligen Dreier-Kombination gelingt der 014/4200.00 ein sehr kraftvoller, mechanisch präziser Auftritt. Mit jeder Zeigerbewegung versprüht sie die Energie, wie sie im Motorsport zu finden ist. Durch das Metallgehäuse, an das sich ein Metallarmband anschließt, wird dieser Eindruck verstärkt. Nur Metall kann dieses Kraftpaket am Arm des Trägers halten.

Kraftpaket am Handgelenk. Chronoscope 014/4202.44.
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Junghans 1972 Chronoscope Quarz 041/4262.44

Ein Metallarmband mit Faltschließe in Kombination mit einem metallenen Gehäuse. Selbst die Lünette besteht aus Metall. Das Ziffernblatt passt sich bei der 041/4262.44 perfekt in dieses Ensemble ein. Es schimmert in einem hellen Weiß. Nur die horizontal ausgerichteten Anzeigen für Stoppminuten und 24-Stunden-Zählung sind mit einem dunklen, bläulich schimmernden Grau unterlegt. So stechen sie sofort ins Auge und fasst wird der kleine, auf der Sechs befindliche Sekundenzeiger übersehen. Doch nur fast, denn bei diesem Modell der Junghans 1972 Chronoscope Reihe stimmt das Zusammenspiel von Material, Farbe und Form bis auf den Punkt. Selten gelingt es einer Uhr, so gekonnt Understatement und Präsenz zu verbinden.

Beim Design hört dieses Kunststück aber nicht auf. Im Inneren verrichtet ein Junghans Kaliber J645.83 Quarzuhrwerk seine Arbeit. Neben der einfachen Stop-Zeitmessung bis 60 Minuten und der Additions-Zeitmessung, gibt es außerdem das Datum an. Die Anzeige hierfür ist zwischen der Vier und Fünf zu sehen. Wie die Modelle mit Solaruhrwerk ist die 041/4262.44 bis 10 bar wasserdicht und misst 43,3 Millimeter im Durchmesser sowie 11,3 Millimeter in der Höhe.

Understatement und Präzision. Chronoscope 041/4262.44.
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Junghans 1972 Chronoscope Quarz 041/4261.00

Ebenfalls ein Kaliber J645.83 Quarzuhrwerk kommt in diesem Modell der Junghans 1972 Chronoscope Reihe zum Einsatz. Es ist deutlich dunkler gehalten als die 041/4262.44, aber auch farbenfroher. Das ist besonders dem im Sonnenschliff gefertigten Ziffernblatt zu verdanken. Sein metallisches Blau sticht wahrhaft hervor und wird dynamisch kontrastiert durch die weißen Anzeigen für Stoppminute und 24-Stunden-Zähler. Damit aber nicht genug, denn es gesellt sich noch Orange hinzu. Das findet sich auf dem großen Sekundenzeiger sowie den kleinen Zeigern in den weißen Anzeigen wieder. Die Lünette hingegen bevorzugt Schwarz, während das silberne Gehäuse den Rahmen für dieses Farbspiels bietet.

Hier setzt Junghans ganz eindeutig auf Farbkombinationen der 1970er Jahre. Dadurch wird der 041/4261.00 ein jugendlicher Charme verliehen. In der Form ist er eher selten, bei Chronographen in den oberen Preisklassen zu finden. Allerdings vernachlässigt das Design trotzdem nicht den sportiven und vor allem präzisen Charakter der Modellreihe. Ein kleines Highlight dieses Modells ist das Lederarmband, das teilweise mit großen Löchern durchsetzt ist. Was dem sportlich, jugendlichem Charme nochmals zugutekommt.

Jugendlicher Charme durch Retro-Farbspiel. Chronoscope 041/4261.00.
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Es braucht kaum mehr als Stahl und Glas

Edelstahl ist das Material aus dem alle Gehäuse der Junghans 1972 Chronoscope Reihe gefertigt werden. Er verleiht ihnen die Stabilität, die ein Sportchronograph braucht. Der verschraubte Gehäuseboden bildet dabei das perfekte Gegenstück zum Uhrenglas auf der anderen Seite. Es ist aus Saphirglas gefertigt. Außer Diamanten gibt es keinen härteren Stoff. Kratzer, Beschädigungen und Ähnliches sind damit ausgeschlossen.

Interessant ist bei den Modellen mit Solaruhrwerk die Kronensperre. Mit einem kleinen Hebel kann sie blockiert werden. Die ungewollte Verstellung der Zeiger gehört damit der Vergangenheit an.

Bei den Armbändern setzen die Junghans 1972 Chronoscope Uhren ausschließlich auf die Qualitätsrohstoffe Stahl und Leder. Je nach Materialwahl erhält die Uhr damit ein ganz neues Erscheinungsbild, wodurch die Varianz der Modellreihe erfreulich vergrößert wird.

Nicht nur für Nostalgiker

Mit den Modellen der Junghans 1972 Chronoscope Reihe belebt Junghans gekonnt die Vergangenheit wieder. Das Herz der 1970er Jahre schlägt hörbar in diesen Uhren. Die Farbgebung wirkt teilweise provokativ und dann wieder zurückhaltend. Die Formensprache ist immer dem sportiven Charakter verschrieben, wobei es mal eher kraftvoll und mal elegant zugeht. Da spiegeln sich die verschiedenen Aspekte der Sportarten wieder, wie sie auch bei den Olympischen Spielen 1972 ausgetragen wurden.

Bei all der Nostalgie vergessen aber die Schramberger nicht die Tugenden der Neuzeit. Hierzu gehört beispielsweise das ökologische Bewusstsein. Die Modelle mit Solaruhrwerk tragen dazu bei, denn Batterien gehören dank ihnen der Vergangenheit an.

Sportlich, kraftvoll, präzise und ein wenig verspielt – die Junghans 1972 Chronoscope sind damit echte Anwärter für olympisches Gold.

Bildnachweis: Klaus Nahr / Lizenz: CC2.0

Weiterführende Links und Angaben zur Kollektion

Über den Autor

Thomas Kirsche

Thomas ist Autor und Hörspielmacher und unterstützt uns regelmäßig mit neuen Inhalten rund um das Thema Uhren.

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