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Nichts als Eis und Wasser, mit Ölgeruch in der Nase – mit einer Junkers Spitzbergen F13 zurück in der Zeit

Dies ist die zweite Kollektion innerhalb des Junkers Programms von POINT tec aus Ismaning, die sich explizit mit den inspirierenden Arktisflügen des Flugzeugs ‚Eisvogel F13‘ um Spitzbergen herum im Jahr 1923 beschäftigt, neben der Kollektion der Junkers Eisvogel F13. Es geht also um Piloten- oder Fliegeruhren und den Versuch, den Pioniergeist von damals in eine Uhr von heute zu übertragen. Bildnachweis: Andreas Kambanis / Lizenz: CC2.0

Damals war die Luftfahrt ein großes Abenteuer. Eiskalte Piloten suchten neue Horizonte. Heute spiegelt sich das im Design der Junkers Spitzbergen Kollektion wieder.

Die Junkers Spitzbergen F13 Kollektion wirkt einheitlicher als ihre Schwesterserie, obwohl kein Zifferblatt wie das andere aufgebaut ist. Sie vermag auch eher die Kriterien einer echten Fliegeruhr erfüllen, was ihre Ablesbarkeit angeht. In den Gehäusefarben, Zifferblattdesigns und Armbändern versucht sie nicht zu viele Geschmäcker abzudecken. Ein Einfall, der gut in die Kategorie als Fliegeruhr passt, ließ der Kollektion

fluoreszierende Zifferblätter zukommen, um den Gebrauch bei Dämmerlicht oder Dunkelheit zu ermöglichen. Die Gehäuse sind ausnahmslos aus Titan oder Edelstahl und rund, mit einer großen Krone auf 3-Uhr-Position. Von dieser lässt sich nun wirklich sagen, dass sie auch mit Handschuhen (und Fliegerbrille auf dem Lederkäppi) bedient werden kann.

Aviator-Blick ins Innere und unter die Haube der Junkers

Man muss nur die Antlitze der Junkers Spitzbergen F13 Modelle miteinander vergleichen, um sogleich zu erkennen, dass gleich mehrere Uhrwerke Verwendung fanden und den Hersteller veranlassten, das jeweilige Zifferblatt darauf abzustellen.

Kaliber 821 A und Kaliber 9132 von Citizen-Miyota werden in den Automatik-Uhren der Serie verbaut, ein Ronda 5030.D oder ein Ronda 515 findet in den Versionen als batteriebetriebene Quarzuhr Verwendung. Das Citizen-Miyota 821 A Uhrwerk hat eine Lagerung auf 21 Steinen und eine Gangreserve von 42 Stunden. Mit diesem Junkers Spitzbergen F13 Werk kann man Stunde, Minute, Zentralsekunde und das Datum per Datumschnellschaltung abbilden. Es hat einen kugelgelagerten zentralen Rotor und die Parashoc-Stoßsicherung. Die Abweichung wird mit minus 20 bis plus 40 Sekunden pro Tag angegeben.

Die Unterschiede zu Kal. 9132 aus demselben Hause? Dieses hat 26 Steine und kann den 24-Stunden-Zyklus per Rundskala und dazu nummerisch das Datum in einem Datumsfenster anzeigen. Die Abweichung wird hier mit minus 10 bis plus 30 Sekunden pro Tag angegeben. Sie sollte mehr als 40 Stunden mit einem Aufzug laufen. Das Quarzwerk Ronda 5030.D unterdessen baut auf 13 Steine Lagerung, bietet Stoppuhr auf der Zentralsekunde, einen 12 Stunden- und einen 30 Minuten-Zähler, weiter Datumsfenster und eine Kleine Sekunde. Mit frischer Batterie werden 54 Monate Laufzeit angestrebt. Als Abweichung kann man mit minus 10 bis plus 20 Sekunden im Monat rechnen.

Hommage an vergangene Tage. Junkers Spitzbergen F13.
Affiliate-Link / Bildquelle: Amazon-Partnerprogramm

Mehr als nur Wetterleuchten auf der Junkers Spitzbergen F13 6160-5

Dass die Junkers Spitzbergen F13 Ausführungen allesamt keine reinweißen Zifferblätter aufweisen, hängt damit zusammen, dass sie eine Beschichtung tragen, die das Licht speichert und bei Dunkelheit abzugeben vermögen – eine fluoreszierende Wirkung, die man sonst eher von Zeigerauflagen gewöhnt ist als von ganzen Zifferblättern.

Stunden- und Minutenzeiger verbreitern sich auf halber Länge, nicht infolge einer Wölbung, sondern durch beidseitige stumpfe Winkel. Die Zentralsekunde muss sich dagegen mit einem dünnen Strich in Edelstahl zufriedengeben. Eingezwängt zwischen Mittelachse und ‚Fünf‘ und ‚Sieben‘ hat man einen 24-Stunden Totalisator platziert. Zwischen ‚Elf‘und ‚Eins‘ sitzt eine Fächerskala mit einem darüber angebrachtem Zeiger mit roter Spitze auf schwarzem Korpus, der die Gangreserve in einem Bereich von 45 Minuten an abwärts
anzeigt.

Damit gibt es keine Überraschungen mehr, wann die Uhr mangels Bewegung stehen bleibt. Für das Datum ist auf der Junkers Spitzbergen F13 Modell 6160-5 mit dem Citizen-Miyota Werk 9132 an klassischer Stelle auf 3-Uhr-Position Platz, deutlich gemacht mit einem roten Keil zwischen dem Fenster und dem auf Minuten genau auflösenden Außenring. Gegenüber ist gerade noch Platz für die Namenszüge von Hersteller und Modell: Junkers Spitzbergen F13. Das braune Lederarmband mit weißen Ziernähten wird per Dornschließe angeschnallt und ist 22 Millimeter breit.

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Übersicht. Auch in der Dunkelheit. Spitzbergen 61605.
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Mit einem Chronographen am Arm hinauf in eisige Lüfte geschraubt: Junkers Spitzbergen F13 6186-5

Das Zifferblatt wird enger auf der Junkers Spitzbergen F13 in der Modellausfertigung 6186-5, um alles darzustellen, das durch Ronda Kaliber 5030.D ermöglicht wird. Dass sie mehr Funktionen als die Schwestermodelle hat, sieht man an dieser gedrängten Fülle und an den beiden Knöpfen über und unter der Krone. Man ahnt: es ist noch eine Stoppuhr an Bord. Diese läuft als Große Sekunde auf der großen Skala und auf den kleineren Skalen weiter in Minuten und 12-Stunden-Umläufe.

Das Datumsfenster liegt auf diesem Entwurf auf 4-Uhr-Position in einem schrägen Fenster. Die etwas bleiche Anmutung des Zifferblattes kommt von der fluoreszierenden Beschichtung, die ihren Charme erst bei Dunkelheit erkennen lässt. Die zunächst breiter, dann wieder schmaler zum Ende hin werdenden Zeiger sind schwarz und werden sich vor dem leuchtenden Hintergrund hervorzuheben haben. Alle Zeiger und Skalen sind schwarz auf der Leuchtfläche ausgeführt.

Bei Aktivierung der Chronographenfunktion läuft die Kleine Sekunde unterdessen ungerührt zur Normalzeitmessung weiter. Wieso es dazu auf der Junkers Spitzbergen F13 diesen roten Keil auf 6-Uhr-Position gebraucht hat, ist nicht klar. Das Lederarmband in schwarz bekam weiße Ziersteppung entlang der Ränder vernäht.

Ein Überflieger unter Chronographen. Spitzbergen 61865.
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Flurbereinigung auf Modell Junkers Spitzbergen F13 6164-5

Unter ihren Schwestermodellen kommt die Junkers Spitzbergen F13 Modell 6164-5 aufgeräumt und flächig frei daher, muss sie doch für ihr Automatenwerk Mikoya 821A keine Skalen für zusätzliche Funktionen bereitstellen, ausgenommen das Sichtfenster für die Datumszahl vor der ‚Drei‘.

Als kleine Besonderheit gegenüber den anderen enthält auf dieser Uhr der Sekundenzeiger einen roten Keil noch vor den Stunden-Indices auf seinen nadeldünnen Leib gesetzt. Vielleicht hilft der, bei Dunkelheit selbst die Zentralsekunde vor dem Hintergrund der fluoreszierenden Scheibe wahrzunehmen. Den roten Keil auf der Skala an Stelle der ‚Sechs‘ kann man hier wenigstens noch als Höhenmarke verstehen, da der Modellname der Junkers Spitzbergen F13 darüber angebracht werden konnte, darüber das dreieckige Symbol von Junkers, das man als Propeller oder als humanoide Figur mit ausgebreiteten Armen interpretieren könnte.

Das Edelstahlgehäuse der Junkers Spitzbergen F13 ist mit 5 Bar Wasserdichte nur bedingt in nasser Umgebung zu gebrauchen, soll bei dieser Angabe meistens heißen: höchstens zum Duschen

Im Design nicht allzu abgehoben. Spitzbergen 61645.
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Näher dran an der Simulation früher Technik mit der Junkers Spitzbergen F13

Die leuchtkräftigen Zifferblätter der Serie Junkers Spitzbergen F13 und ihre größeren und deutlicheren Ziffern im Vergleich zur Eisvogel F13 Serie bringen sie näher an das Ideal, was Pilotenuhren im eigentlichen, ursprünglichen Sinne sein sollten – wenn man die Konzessionen an die Mode zurückfahren würde. Der Verzicht auf Metallbänder fügt sich gut ein in diese größere Authentizität echter Pilotenuhren, denn dies ist eine Welt von Leder und Eisen – nicht Edelstahl und schon gar nicht Gold. Die verwendeten Uhrwerke sind seit Jahren etablierte Arbeitspferde und für Zuverlässigkeit bekannt, wer braucht hier Experimente?

Die Variierung ermöglicht jedem, unter den Junkers Spitzbergen F13 seinen Favoriten zu finden und dennoch das gemeinsame Erscheinungsbild von Abenteuer und früher Technik nicht zu verlassen. Ein bisschen größer als die 40 mm im Durchmesser könnten sie dazu sein, denn frühe Technik war nunmal das glatte Gegenteil von Miniaturisierung.

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Weitere Fliegeruhren von Junkers?

Schauen Sie sich die Eisvogel F13 an

Bildnachweis: Richard / Lizenz: CC2.0

Weiterführende Links und Angaben zur Junkers Spitzbergen F13 Kollektion

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Seit Oktober 2014 beschäftigen wir uns eingehend mit dem, was wir am liebsten mögen: Armbanduhren.Aus einem Blog über Luxusuhren wurde ein schnell wachsendes Informationsportal rund um Armbanduhren aller Hersteller und unterschiedlicher Preisklassen.

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