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#mypieceoftime – Mein Mikroabenteuer – Naturwunder vor der Haustür mit meiner Fossil Armbanduhr

Im Winter scheint die Zeit wie eingefroren. Die Bäume stehen monatelang karg und still. In der frostigen Luft scheint sich nichts zu bewegen und das Leben spielt sich wenn überhaupt drinnen ab. Doch von dieser leblosen Ruhe geht eine besondere Kraft aus, die mich zum Innehalten anregt und meinen Blick für die kleinen wunderschönen Dinge schärft. Und das selbst im hektischen Alltag und unerbittlichen Rhythmus der Stadt, aber in Begleitung meiner Fossil Armbanduhr.

Man muss nicht weit reisen…

Die Welt ist voller Wunder und Menschen bereisen den Globus, um an exotischen Orten einzigartige Eindrücke zu sammeln. Doch man muss nicht immer hinter den Horizont schauen, um Naturwunder zu entdecken und harmonische Momente zu erleben. Die gibt es überall – man muss nur genau hinschauen und seinen Blick dafür schärfen. Meist entdeckt man direkt um die Ecke unerwartet Schönes. So wie bei meinem letzten Winterspaziergang am Weiher – nicht fernab der Stadt, sondern unweit einer Hauptstraße in Hörweite eines Flughafens.

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…nur genau hinsehen

Selten habe ich Zeit für eine halbe Stunde Müßiggang. Die Zeiger meiner alten Fossil-Uhr ticken täglich unerbittlich und drängen mich von meiner Arbeit stets gleich in die nächste Verpflichtung. Die Zeit ist immer knapp bemessen. Umso schöner als ich unerwartet eine Stunde Zeit geschenkt bekomme und mir zwischen zwei Terminen die Zeit nehme mit meiner Kamera meine Nachbarschaft zu erkunden. Zunächst scheint alles leblos, reglos und trist. Doch ich schaue genauer hin und erkenne plötzlich hier und da kleine Naturwunder.

Die Sonne steht tief und wirft geometrische Schatten auf den gefrorenen Weiher. Rote Beeren hängen verloren an kargen Büschen und sehen aus wie frostige Farbtupfer in dieser grau-weißen Landschaft. An manchen Stellen reißt der Himmel auf und das klirrende Blau wandert langsam über die Dächer der Stadt bis es wieder hinter nass-grauen Wolkenfetzen verschwindet.

Meine Fossil Armbanduhr

Wie lange stehe ich hier nun schon? Ich schaue auf die Uhr*. Ich habe diese Fossil-Uhr schon seit mehr als 10 Jahren und lege sie nur ungern ab. Zwar hat sie ein austauschbares Armband, wie viele Uhren des Lifestyle-Labels, doch ich habe seit jeher das speckig schwarz-braune Echtlederarmband um mein Handgelenk. Die Uhr hat schon sehr viel mitgemacht und hat dadurch ihren eigenen Charakter bekommen. Das Fossil-Logo auf dem kupferfarbenen Gehäuseboden ist schon fast verblasst – doch es hängen so viele Erinnerungen an dieser Uhr. In ihrem inneren tickt zuverlässig ein Quarzuhrwerk, dem Erschütterung und 10 bar Wasserdruck nichts anhaben können.

Meine Uhr ist eine der wenigen Fossil Herrenuhren*, die ohne Chronographenfunktion auskommt. Viele Modelle haben Funktionen wie eine integrierte Stoppuhr oder 24-Stunden Anzeige. Doch ich brauche nicht noch mehr Zeiger in meinem Alltag. Was mich an diesen Uhren fasziniert ist das maskuline Design, das mit vielen Holz- und Lederelementen und klaren Konturen einen Hauch Naturverbundenheit und Gentleman-Ästhetik miteinander verbindet.

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#mypieceoftime – Mein Mikroabenteuer im Winterparadies

Ich habe noch ein paar Minuten Zeit, bis ich mich wieder auf den Weg machen muss. Ich bestaune wie ehrgeizig der dunkelgrüne Efeu am Baumstamm hinaufklettert. Die Struktur des Efeublatts und die tiefen Furchen in der Rinde des Baumes fallen mir dabei besonders auf. So genau habe ich diese Pflanzen noch nie angeschaut. Ein paar Schritte weiter sehe ich die eingefrorenen Knospen eines Magnolienbaums. Ich stelle mir vor wie die zarten weißen Blüten in den harten, braunen Astspitzen schlafen und sich im Frühling in eine sanfte Blütenpracht verwandelt.

Und das alles direkt vor meiner Haustür. Ich bin keine Langstrecke geflogen und auch nicht mit dem Rucksack durch ein fremdes Land getrampt. Ich bin nur mit offenen Augen und ein klein wenig Zeit vor die Tür gegangen – und habe dort mein Mikroabenteuer erlebt.

Über den Autor

Shaun Graham

Shaun ist unser Uhren Aficionado mit amerikanischen Wurzeln aus Hamburg.

#mypieceoftime location – 53°38’16.2″N 10°01’06.2″E

Trebsen/Mulde

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