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Seiko Sportura – Wider dem Stillstand

Die Seiko Sportura Kollektion erscheint ganz im Sinne des Sportes und verkörpert mit jedem Modell Dynamik und Bewegung auf individuelle Weise. Dank hauseigenen Uhrwerken kommt technische Präzision in dieser Serie so sehr zum Tragen wie jener unbedingte Siegeswille, der jeden Sportler stets antreibt. Bildnachweis: Ryan Tir / Lizenz: CC2.0

Viele Uhrenkollektionen bewahren im Gesamten eine gewisse Gleichheit der Modelle. Die Seiko Sportura Serie besticht dem gegenüber vielmehr durch unterschiedlich gesetzte Akzente und Details, optisch wie technisch, sodass die einzelnen Uhren ganz individuelle Charaktere entwickeln.

Doch zunächst zu den grundlegenden Aspekten. Bei jeder hier vorgestellten Uhr bildet ein Edelstahlgehäuse die Basis, was bis auf eine Ausnahme auch für die Edelstahlarmbänder gilt.

Das bei allen Modellen verarbeitete Synthetik-Saphirglas, durch innere Beschichtung entspiegelt, ergänzt einerseits diese Robustheit und steht andererseits für die Ästhetik und Funktionalität der Serie.

Wortwörtlich abgerundet wird dies durch die Lünette, die jeweils mehr oder weniger detailliert mit Minutenskala bzw. Tachymeter versehen ist. Wasserdichtheit darf bei einer sportorientierten Serie selbstverständlich nicht fehlen – diese ist durchweg mit 10 bar angegeben.

Für die Tauglichkeit bei Tauchgängen sind bei allen Seiko Sportura Uhren außerdem LumiBrite Leuchtzeiger und -Indizes verbaut.

Ästhetik in den Details

Gewicht und Größe variieren mitunter sehr. Natürlich sind die Unterschiede bereits zwischen den Uhren für Herren und Damen auszumachen. Während das schwerste Modell der Herrenuhren 200 Gramm wiegt und einen Gehäusedurchmesser von 45 Millimeter bei 13 Millimeter Höhe aufweist, wiegt das leichteste Modell für die Damen nur halb so viel und besitzt nur einen Durchmesser von 38 Millimeter und 8 Millimeter in der Höhe.

Diese Ausprägung der maskulinen und femininen Charaktere auf der einen und anderen Seite wird in der Optik fortgeführt. Hier zeigt sich, dass die Serie Kraft und Grazie kombiniert. Bei den Herrenmodellen dominieren das Schwarz der Zifferblätter und Lünetten und breite Indizes sowie Zeiger. Hingegen sind die Uhren für die Damen in hellen Farben gehalten und mit Gold-, Keramik- und sogar Diamantelementen versehen.

Dennoch lässt keines der Damenmodelle den grundlegenden Geist der Kollektion vermissen. So zeigen ein Blick ins Innere der Uhrmechanik, ein kinetisch angetriebenes Kaliber oder aber Chronographenfunktionen auch hier ganz deutlich die Seiko Sportura Intention.

Dominant und sportlich zugleich: Seiko Sportura Kinetic. Bildquelle: Amazon Partnerprogramm

Von innen heraus vielfältig

Zwar werden alle Uhren vom gemeinsamen Seiko Sportura Schriftzug auf dem Zifferblatt vereint, doch ticken direkt darunter wiederum ganz individuelle Herzstücke. Die verarbeiteten Kaliber sind überhaupt das herausragende Merkmal der Serie. Alle Uhren werden von hauseigenen und unterschiedlich konzipierten Werken angetrieben. Die Bandbreite umfasst hier sowohl Quarz- als auch Automatikuhrwerke und zudem Antriebe durch Solar- oder auch kinetische Energie.

All jene Werke, von Seiko selbst gefertigt, sind für hohe Ganggenauigkeiten bekannt und lassen sich mitunter auf wenige Sekunden Abweichung im Monat herunter regulieren. Davon abgesehen, bieten fast alle Modelle eine Datumsanzeige und einige praktische Komplikationen.

Die Seiko Sportura Herrenmodelle

Zunächst möchten wir Ihnen drei Modelle aus der Sportura Kollektion für den Herren vorstellen, die das Handegelenk sportlich dominieren. Weiter unten finden Sie die Damenuhren.

Seiko Sportura Kinetic GMT SUN015P1

Dieses Herrenmodell ist mit 200g Gewicht, 45mm Gehäusedurchmesser und 13mm Höhe die größte und schwerste Uhr der Serie.

Trotz dieses Ausmaßes, der breiten Zeiger und der markanten Lünette wirkt der Chronograph noch recht dezent. Erreicht wird dies durch das schwarze Zifferblatt, das abgesehen von den Schriftzügen, Indizes und der Datumsanzeige auf der 3-Uhr-Position viel freie Fläche offenbart.

Davon abgesehen sind bei diesem Modell drei einzigartige Aspekte zu nennen: Erstens ein 24-Stunden-Zeiger, der entsprechend der Lünette die Zeit zeigt. Zweitens der verschraubte Glasboden des Gehäuses, der einen interessanten Einblick gewährt. Als größter Clou schließlich das Automatikkaliber 5M85 im Inneren. Dieses wird durch die kinetische Energie der eigenen Körperbewegungen angetrieben (bzw. wird der Akku geladen) und bietet eine Gangreserve von bis zu 6 Monaten sowie eine Genauigkeit von +/- 15 Sekunden im Monat.

Für einen schnellen Anlauf bietet der Chronograph außerdem eine Schnellstartfunktion per Knopfdruck.

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    edelstahlarmbandAutomatikuhrwerk

Schwergewicht der Sportura-Serie: Sportura Kinetic GMT
(* = Affiliate-Link / Bildquelle: Amazon-Partnerprogramm)

Seiko Sportura Prospex SSC357P1

Die Prospex ist relativ leicht. 163 Gramm am Handgelenk wirken trotz der Ausmaße des Gehäuses von 45mm im Durchmesser und 12mm in der Höhe sehr bequem. Die Größe wird nichtsdestotrotz voll ausgenutzt.

Eine Lünette mit Tachymeterskala und vor allem einige technische Finessen machen diesen Chronographen zum Highlight. Herausragend ist dabei die Wochentagsanzeige im Totalisator bei der 12-Uhr-Position in Verbindung mit dem Kalender, welcher bis zum 28.02.2100 läuft und sogar ein Schaltjahr anzeigt. Das Datum wird dabei am äußeren Rand des gesamten Zifferblattes angezeigt.

Hinzu kommt eine Alarmfunktion, deren Anzeige sich im Funktionsauge auf 6 Uhr befindet. Ergänzt wird all dies durch eine Stoppuhr – bis zu 24 Stunden können auf 1/5 Sekunden genau gemessen werden. All das wird von einem Quarzkaliber V198 angetrieben, das sich durch die Sonne und alle Arten von Licht versorgt bzw. so dessen Batterie auflädt. Damit wird eine Gangreserve von bis zu 6 Monaten gegeben. Die verbleibende Energie lässt sich zudem durch eine Reserveanzeige ablesen.

Durch die Kraft der Sonne aufgeladen: Sportura Prospex Chronograph. (* = Affiliate-Link / Bildquelle: Amazon-Partnerprogramm)

 

Seiko Sportura Chronograph SPC137P1

Dieser Chronograph ist der Prospex auf den ersten Blick sehr ähnlich. Größe, Gewicht und Farbgebung sind nahezu gleich. Auch der Tachymeterring der Lünette ist hier gegeben. Dafür jedoch wird bei diesem Modell auf den ewigen Kalender sowie die Solarversorgung verzichtet.

Dementsprechend ist das Zifferblatt sparsamer ausgestattet. Dafür zeigt sich auf der 12-Uhr-Position ein großes Fenster für die Datumsanzeige.

Hinzu kommen drei Totalisatoren, wovon zwei für die Zeitmessung von bis zu 60 Minuten auf 1/5 Sekunden genau zuständig sind. Beim dritten Funktionsauge befindet sich die kleine Sekunde.

Der Sportura Chronograph: klassisch und ohne viel Details.
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Die Seiko Sportura Damenuhren Modelle

Nachfolgend stellen wir Ihnen drei Modelle aus der Sportura Damen-Kollektion vor. Auch sie bewahren sportlichen Charakter wagen jedoch auch einen Schritt in das dezent feminine.

Seiko Sportura Automatik SSA882J1

Bei dieser Damenuhr bestätigt sich die Diversität der Sportura Kollektion. Aufgrund ausgesparter Sonderfunktionen und besonders durch das edle weiße Lederarmband ist diese Uhr die leichteste der Serie.

Eine edle Optik wird durch die dezente Gestaltung erreicht. Das Weiß des Zifferblattes wird von Edelstahl mit Rotgoldauflage eingerahmt. Mit in diesem glänzenden Gehäuse verbaut ist eine Keramiklünette mit Minutenskala.

Bei aller optischen Sparsamkeit besitzt die Uhr dennoch einen Hingucker. So befindet sich auf der 9-Uhr-Position ein Sichtfenster, das den Blick auf einen mit Stoßsicherung befestigten Unruh-Deckstein im Uhrwerk preisgibt. So kann man gewissermaßen dem Automatik 4R38 Kaliber bei der Arbeit zusehen. Die Gangreserve des Werkes ist mit 41 Stunden angegeben.

Eyecatcher inklusive: Sportura Automatik für die Dame.
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Seiko Sportura SKA878P1

Ganz ähnlich wie das Modell mit dem Lederarmband ist auch diese Damenuhr sehr einfach gehalten. Durch das Edelstahlarmband und markantere Indizes und Ziffern wirkt die Uhr jedoch etwas dominanter.

Eine feminine Ausstrahlung wird dennoch bewahrt, da auch hier Gehäuse und zudem Armband mit Rotgoldverzierungen versehen sind.

Darüber hinaus wird dieser Uhr wiederum von einem Quarz 5M82 Kinetik-Uhrwerk angetrieben. So stellt sie gewissermaßen das Pendant zur erstgenannten Herrenuhr dar.

Dementsprechend besitzt auch diese den Antrieb durch die eigene Körperbewegung und einen Schnellstartknopf. Auf der 3-Uhr-Position befindet sich außerdem eine Datumsanzeige.

Durch Körperbewegung angetrieben: Sportura SKA878P1.
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Seiko Sportura Chronograph SNDX95P1

Hier nun der Chronograph für die weiblichen Handgelenke. Eine Stoppfunktion von bis zu 12 Stunden auf 1/20 Sekunden genau und zudem eine Lünette mit Tachymeter präsentieren den üblichen sportlichen Charakter der Kollektion.

Auch die Edelstahlverarbeitung bei Gehäuse und Armband wirkt robust und kraftvoll.

Ein Kontrast und damit feminine Akzente sind dennoch gegeben: Zum einen bestehen Armband und Lünette aus Keramikelementen und zum anderen sind auf dem perlmuttfarbenen Zifferblatt 8 glänzende Diamanten verbaut.

So vereint dieses Modell ebenso wie alle der Kollektion sportliche Dynamik mit dezenter Ästhetik.

Sportlich, chic: der Sportura Damen-Chronograph.
(* = Affiliate-Link / Bildquelle: Amazon-Partnerprogramm)

Eine Kollektion mit wahrem Sportsgeist

Dass die Einheit aus sportlichem Charakter und edlem Charme absolut gelungen ist, davon darf man überzeugt sein. Nicht ohne Grund hat der Hersteller zwei namhafte Größen aus der Sportwelt als Botschafter für seine Marke gewinnen können. Novak Djokovic, aktuelle Nummer 1 der Weltrangliste im Tennis, und Darya Igorevna Klishina, Weitspringerin und Goldmedaillengewinnerin, tragen Sportura und setzen damit ein eindeutiges Zeichen.

Während und abseits des Wettkampfes verkörpern beide Athleten stets den unbedingten Willen zu absoluter Disziplin. Einerseits durch Höchstleistungen beim Sport und andererseits im Alltag durch das Bewusstsein für stilvolle Akzente, wie sie die Seiko Sportura Uhren schlichtweg darstellen. Die Serie präsentiert durch die Kombination aus Präzision, Flexibilität, Robustheit und Ästhetik alles, worauf es in den unzähligen Disziplinen und beim Sportsgeist an sich ankommt.

Dank den individuellen Funktionen und optischen Reizen der verschiedenen Modelle kann jeder Träger für sich entscheiden, welchen Aspekten er am meisten zugeneigt ist und für welche Disziplin er steht.

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