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slow Jo 17 Erfahrungen und Testbericht

„Es ist an der Zeit, über die Zeit anders nachzudenken! Stress war gestern – Leben ist heute!“ – dieser Slogan trifft bei mir einen recht empfindlichen Nerv. Kann mir eine Einzeigeruhr slow Jo 17* dabei helfen, meine Wahrnehmung von Zeit zu ändern und der Gelassenheit etwas mehr Platz in meinem Leben zu verschaffen? Schaffe ich es, meinen Alltag zu entschleunigen, ohne dabei ständig Bus und Bahn zu verpassen?

Natürlich bin ich skeptisch! Sie vielleicht auch? Daher werde ich diesen und weiteren Fragen auf den Grund gehen und lade Sie dazu ein, mich und die slow Jo zu begleiten.

Lange bin ich schon auf der Suche nach einer neuen Armbanduhr. Wie der Zufall es so will, entdecke ich im April 2015 einen Artikel über die Marke slow: Einzeigeruhren, 24-Stunden-Zifferblatt, junges Unternehmen und dazu noch aus Hamburg.

Sofort ist mein Interesse geweckt. „slow ist keine Geschwindigkeit, sondern eine Lebenseinstellung, die die meisten von uns im hektischen Alltag verloren haben.“ Das kann ich bestätigen. Auch ich fühle mich gehetzt.

Doch kann eine Einzeigeruhr, die auf Minuten- und Sekundenzeiger verzichtet und nur auf die Viertelstunde genau ist, Abhilfe schaffen?

Dank eines Vertriebspartners von luxusuhren-test.de bot sich für mich nun die Möglichkeit, die slow Jo 17 einem Langzeittest zu unterziehen. Innerhalb dieses Artikels werde ich den Test dokumentieren.

Im Vorhinein habe ich mir bereits einige Gedanken dazu gemacht, wie ich diesen Bericht aufbauen möchte. Über die nächsten 30 Tage werde ich daher in den zwei Etappen

  1. Unboxing und erste Impressionen (heute, 15.03.2016) und
  2. Rückblick auf die ersten 30 Tage mit der slow Jo (zirka Mitte April)

von meinen Erfahrungen zur slow Jo 17 berichten und Antworten auf meine zentralen Fragen

  • Ändert die slow Jo 17 meine Wahrnehmung von Zeit?
  • Reicht die Genauigkeit von einer Viertelstunde im Alltag?
  • Erreiche ich trotzdem Bus und Bahn noch pünktlich?
  • Bin ich weniger gestresst?

geben. Seien Sie gespannt – ich bin es auch.

Unboxing der slow Jo 17 und die ersten Impressionen

Vor wenigen Tagen wurde mir die slow Jo 17 Einzeigeruhr* sicher verpackt geliefert. Nun kann es also losgehen!

Im Inneren des Päckchens finde ich einen anthrazitfarbenen beschichteten Karton aus Pappe vor. Schnell ist dessen Deckel geöffnet und ich entdecke einen soliden Quader aus verstärktem Karton, der an einer Kante das „slow“ Emblem trägt. Diese Verpackung hinterlässt einen sehr wertigen Eindruck, wird doch offensichtlich alles versucht, um Beschädigungen während des Transports auszuschließen.

Dass dies leider dazu führt, dass der Deckel des Quaders nur schwer abzunehmen ist, möchte ich an dieser Stelle nicht verschweigen. Mit etwas Geduld und Fingerspitzengefühl schaffe ich es dann doch und erfreue mich an dem Anblick des Begrüßungskärtchens.

Nach dem Öffnen der Verpackung der slow Jo 17 spricht mich das Begrüßungskärtchen an.
Die hochwertige Verpackung der slow jo 17 kann sich sehen lassen!

Schnell und kompakt: unser Snapshot der slow Jo 17

Haben Sie wenig Zeit zum Lesen? Unser luxusuhren-test.de Snapshot der slow Jo 17 bietet Ihnen einen schnellen und kompakten Überblick mit Video.

Uhrendetails:
Markeslow
Modellslow Jo 17
UhrenglasMineralglas K1
AnzeigeAnalog mit einem Zeiger
VerschlussDornschließe
GehäusemaßeEckiges Gehäuse mit 38 mm Breite, 42,5 mm Länge und 8,2 mm Höhe
GehäusematerialEdelstahl 316L
Armbandmaterialitalienisches Kalbsleder
ArmbandlängeStandardlänge (16 - 22 cm)
Breite des Armbands22 Millimeter
UhrwerkRonda 505.24H
Gewichtca. 65 Gramm
Wasserdichtigkeit10 bar

time to be…slow – die slow Jo stellt sich vor

Das, was ich hier lese, gefällt mir! Die slow Jo stellt sich mir vor und bedankt sich für den Kauf – nette Uhr. Neben der Anmerkung, dass ich meine neue Einzeigerarmbanduhr mit sämtlichen Armbändern aus dem slow Shop* kombinieren kann, erhalte ich wertvolle Hinweise zur Einstellung und Wartung der Armbanduhr, zum Wechsel der Armbänder sowie zur internationalen Garantie. Alles ist allerdings auf englischer Sprache abgedruckt, was für mich kein Hindernis darstellt. Vielleicht sollte man aber von Seiten des Unternehmens überlegen, die Gebrauchsanweisung auch auf Deutsch zu übersetzen.

Ich merke mir noch schnell, dass die slow Jo 17 bis zu 10 ATM (10 bar) wasserdicht ist, ich sie damit auch beim Baden und Schwimmen tragen könnte und dann geht es weiter. (Anmerkung: Eine Armbanduhr mit Lederarmband sollten Sie natürlich nicht beim Schwimmen und Baden tragen. Das Leder leidet unter den Einwirkungen des Wassers enorm und wird spröde!)

Die slow Jo stellt sich vor - gelungenes Feature von slow!
Der erste Blick fällt sofort auf das Zifferblatt der slow Jo 17

Der erste Blick aufs Zifferblatt – ein verblüffender Anblick

Ich hebe die Gebrauchsanweisung an und mein Blick fällt unweigerlich auf das cremefarbene Zifferblatt der slow Jo 17. Der Ausschnitt des stabilen Kartons ist so gewählt, dass nur das Zifferblatt der Uhr zu sehen ist. Eine Einzeigeruhr habe ich bisher noch nicht in meinem Besitz gehabt, deshalb irritiert mich der erste Blick und die Abwesenheit weiterer Zeiger etwas.

Doch schnell gewöhne ich mich daran und finde mich auf dem Zifferblatt mit 24-Stunden-Einteilung zurecht. Es scheint 15 Uhr zu sein. Ein kurzer Blick auf mein Smartphone genügt und ich kann bestätigen: es ist 15:04 Uhr. Den nächsten Zeitabgleich mache ich um Viertel nach drei.

Nachdem ich den Deckel mit dem eingelassenen „slow“ Markenzeichen abgenommen habe, kann ich das erste Mal die slow Jo 17 in der Hand halten. Die laut Herstellerangaben 65 Gramm wiegende Armbanduhr (meine alte Küchenwaage zeigt 72 Gramm an) liegt gut in der Hand und gefällt mir.

Zum Vorschein kommt eine wertige Einzeigeruhr - die slow Jo 17
Auf dem Gehäuseboden der slow Jo 17 finde ich wertvolle Hinweise
Die Optik der slow Jo 17 gefällt mir. Das Zusammenspiel der Farben ist beeindruckend

slow Jo 17 – Edelstahlgehäuse und Lederarmband – eine klassische Kombination

Das wertige aus 316L Edelstahl bestehende Gehäuse besitzt auf der Rückseite einen verschraubten Gehäuseboden, der für die bereits beschriebene Wasserdichtigkeit von 10 ATM sorgt. Neben dem mit einem Präzisionslaser eingravierten Schriftzug „slow – Swiss Made“ finde ich auf der Gehäuserückseite auch Hinweise zum Betrieb und zur Einstellung der Armbanduhr (leider auch wieder nur auf Englisch):

  1. Stellen Sie die Uhr nur zur vollen Stunde oder zur Viertelstunde ein.
  2. Ziehen Sie die Krone hinaus bis zum zweiten Klick.
  3. Drehen Sie den Zeiger im Uhrzeigersinn (Dies bedeutet, dass die Krone gegen den Uhrzeigersinn gedreht werden muss – danke an Herrn Beckmann für den Hinweis!).
  4. Drücken Sie die Krone wieder vollständig ein.

Passenderweise ist es nun schon 15:15 Uhr und ich kann die Uhr im Handumdrehen auf die exakte Zeit einstellen. Sicher ist sicher. Etwas unglücklich ist die Tatsache, dass leichte Kleberückstände nach dem Entfernen der oben genannten, aufgeklebten Hinweise auf der Rückseite zurückbleiben. Doch das stellt mich nicht vor größere Probleme. Mit einem Lappen poliere ich diese sanft weg.

Dass man bei slow offensichtlich auch auf Kleinigkeiten und Feinheiten Wert legt, sehe ich bei näherer Betrachtung der Krone. Diese schmückt das Relief des slow Logos. Mir fällt jetzt erst auf, dass mich das Logo an die Play- und Pause-Knöpfe meines alten Kassettenrecorders erinnert. Sofern dies absichtlich so gewählt wurde, unterstützt es die Philosophie von der Entschleunigung des Alltags perfekt.

Das symmetrische Uhrengehäuse misst 38 Millimeter in der Breite, 42.5 Millimeter in der Länge und 8,2 Millimeter in der Höhe – das kann ich schnell mit einem Maßband überprüfen und siehe da: es passt.

In Kombination mit dem dunkelbraunen und 22 Millimeter breiten Armband aus italienischem Kalbsleder entspricht die Einzeigeruhr slow Jo 17 ungefähr der Größe M und kann somit auch bequem an schmaleren Handgelenken getragen werden. Gemäß Herstellerangaben sollte der Handgelenkumfang zwischen 140 und 205 Millimeter betragen. Für mich ist es ein weiterer Pluspunkt, das slow dies so ausweist.

Was mich etwas stört, ist die Gerbtechnik des Armbands. Dadurch ist das Armband sehr unflexibel und das Anlegen der Uhr dauert etwas länger. Ich erinnere mich an vorhin und beschließe, dass ich auch hier mit Geduld weiterkomme. Nach wenigen Sekunden habe ich das Armband umgelegt und mit Hilfe der Dornschließe verschlossen. Trotzdem werde ich diesen Punkt während der Testphase besonders beachten.

Das Armband der slow Jo 17 wird mittels Dornschließe geöffnet und geschlossen
Nachdem die Kleberückstände beseitigt wurden, erkennt man eine polierte Oberfläche mit slow Logo
Der Zeiger kriecht langsam über das Zifferblatt der slow Jo 17

Zifferblatt und Uhrenglas – einzigartig, elegant und kratzfest

Wie bereits erwähnt, handelt es sich bei der slow Jo 17 um eine Einzeigeruhr mit 24-Stunden-Zifferblatt, auf dem mittels eines Zeigers jede Viertelstunde genau abgelesen werden kann. Geschützt wird das Zifferblatt durch ein Uhrenglas aus K1 Mineral. Dieses besonders gehärtete Glas ist wesentlich kratzfester als handelsübliches Mineralglas. Allerdings steht es dem robusten Saphirglas in puncto Kratzfestigkeit und Härte nach. Auch diesem Thema werde ich im Verlauf des Tests Beachtung schenken. Schließlich möchte ich wissen, ob das Uhrenglas im Alltag schnell zerkratzt oder ob es auch nach Monaten noch wie neu aussieht.

Erwähnenswert erscheint es mir allerdings, dass das extra gehärtete K1 Mineral Glas einen besonders klaren Blick auf das Zifferblatt ermöglicht. Das freut mich.

Der Kontrast aus silbernem Edelstahlgehäuse, cremefarbenem Zifferblatt, braunem Lederarmband und anthrazitfarbenen Ziffern, Indizes und Zeiger vermittelt mir einen schönen Vintage-Charme. Zweifelsohne möchte und kann diese Uhr nicht mit innovativen Funktionen beeindrucken. Viel mehr ist es ein besonderes Lebensgefühl, eine Philosophie oder ein Lifestyle, der an jeder Stelle der slow Jo verkörpert wird: „Stress war gestern – Leben ist heute!“

Auf der Krone erkenne ich ein Detail: Das slow Logo ist hier eingraviert
Das 24-Stunden-Zifferblatt der slow Jo 17 ist in Viertelstunden eingeteilt

Schweizer Präzision als Herz: das Quarzuhrwerk der slow Jo 17

Auch hinsichtlich der inneren Werte muss die slow Jo 17 nicht mit Zurückhaltung werben. Das Schweizer GMT Präzisionsuhrwerk Ronda 505.24H Swiss Made sorgt für den perfekten Gang. Anhand der Bezeichnung des Quarzuhrwerks kann ich bereits ableiten, dass es sich um ein 24-Stunden-Uhrwerk handelt (24H). Dies ist natürlich grundsätzlich anders als bei üblichen Uhren und ermöglicht einen Überblick über den gesamten Tag.

Das Quarzuhrwerk wird laut Hersteller mit einer Renata 371 1.55v Silber-Oxid Batterie betrieben, die in jedem Uhrenladen getauscht werden kann. Dieser Tausch sollte jedoch erst nach zirka 45 Monaten Betrieb erforderlich sein. Das finde ich gut, schließlich nervt es mich häufig bei Quarzuhren, wenn ich zum Uhrenladen fahren muss, um die Batterie wechseln zu lassen.

Selbst vornehmen sollte man diesen Batteriewechsel aber auf keinen Fall. Öffnet man den verschraubten Gehäuseboden, leidet die Wasserdichtigkeit darunter.

Mich interessiert noch die Ganggenauigkeit des Uhrwerks. Schnell erfahre ich über unseren Vertriebspartner, dass die Uhr -10 bis +20 Sekunden Genauigkeit pro Monat aufweist. Also sollte ich nicht jeden Monat die Einzeigeruhr slow Jo 17 neu einstellen müssen. Auch das gefällt mir sehr.

Für alle Technikfans habe ich nachfolgend die technischen Spezifikationen des Ronda 505.24H Swiss Made Quarzuhrwerks gelistet:

ProduktdetailsUhrwerk
MarkeRonda
Liniepowertech
Kaliber505.24H Swiss Made
Durchmesser11½ Linien (Ø 23,9 mm)
Rubine1 Rubin
Batterielebensdauer45 Monate
Höhe3,00 mm
Betriebstemperatur0 - 50 °C
Ganggenauigkeit-10 / +20 Sekunden pro Monat
Magnetfeldwiderstand18,8 Oe
StoßfestigkeitStoßsicher nach NIHS 91-10

Fazit zum Unboxing und den ersten Impressionen der slow Jo 17

Die slow Jo 17 ist für mich – trotz des eckigen Gehäuses – bisher eine runde Sache.

Natürlich hatte ich mich im Vorhinein schon über das Aussehen der slow Jo Kollektion und die Philosophie der Marke slow informiert.

Als ich die Einzeigeruhr* dann aber in meiner Hand halten durfte, war es doch völlig anders als ich es erwartet hatte. War ich anfangs noch sehr skeptisch aufgrund der Kleinigkeiten, die mir nicht ganz so gut gefielen, hat mich die slow Jo doch schon eine Sache gelehrt, obwohl ich sie erst seit ein paar Tagen besitze: mit Geduld und Fingerspitzengefühl komme ich zum Ziel. Vielleicht sollte ich mir auch bei anderen Dingen einfach etwas mehr Zeit lassen.

Ich werde das weiter beobachten und freue mich auf die nächsten 30 Tage mit der slow Jo 17. Sollten Sie Fragen und/oder Anmerkungen haben, melden Sie sich gerne bei mir über das Kontaktformular. Mitte April geht es an dieser Stelle weiter.

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Rückblick auf die ersten 30 Tage mit der slow Jo

Nun ist es also soweit. Rund 30 Tage habe ich die slow Jo 17 nun bereits tragen dürfen und ich möchte an dieser Stelle ein erstes Resümee ziehen. Das wichtigste zunächst: die Einzeigerarmbanduhr funktioniert noch und tickt zuverlässig, wenn auch etwas langsamer – eben slow.

Ich hatte bereits verschiedene Dinge angesprochen, auf die ich besonders achten wollte. Dazu möchte ich mich in den nächsten Absätzen äußern. Aber zunächst ein paar Impressionen der ersten 30 Tage.

Auf dem Weg zur Baselworld 2016: Den Zug habe ich pünktlich erreichen können!
Erwies sich als echte Hilfe, nachdem mein Smartphone defekt war: die slow Jo 17 in Trysil / Norwegen.
Ein kurzer Abstecher nach Freiburg - im Hintergrund ist auch eine Einzeigeruhr zu sehen!
Im Alltag ist die slow Jo 17 für mich ein modisches Accessoire, das ich lieb gewonnen habe.

Kratzfestigkeit des Uhrenglases und Steifigkeit des Armbands

Das Uhrenglas der slow Jo 17 besteht aus dem Mineralglas K1. Nach rund 30 Tagen intensivem Tragen der Uhr kann ich mit Freude feststellen, dass kein einziger Kratzer zu erkennen ist. Das K1 Mineralglas hält, was es verspricht! Der Blick auf das Zifferblatt ist klar und ich kann Indizes und Ziffern gut ablesen.

Das aus italienischem Kalbsleder bestehende Armband fiel mir anfangs aufgrund der hohen Steifigkeit auf. Auch nach regelmäßigem An- und Ablegen der Armbanduhr in den letzten 30 Tagen ist dieses Armband noch sehr steif. Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt, jedoch hat dies einige Zeit gedauert.

Doch natürlich hat die hohe Steifigkeit einen Grund: Das Armband ist mit rund 2,5 bis 3 Millimeter Dicke sehr viel stabiler als Lederarmbänder aus dem unteren Preissegment. Das hat für mich als Kunde den positiven Effekt, dass dieses Lederarmband sehr viel länger halten wird als bei günstigeren Uhren.

Für alle diejenigen, die ohnehin Lederarmbänder nicht so sehr schätzen, bleibt noch der Griff zur slow Jo mit Gliederarmband aus Edelstahl oder Nylonband.

Kleine Kratzer auf dem Gehäuseboden: kein Grund zur Panik!

Eine Sache, die mir nun auffällt, wo ich die slow Jo vor mir liegen habe, ist die Tatsache, dass die Testphase Spuren am Gehäuseboden hinterlassen hat.

Halte ich die slow Jo 17 ins Licht, erkenne ich Kratzer auf der Rückseite des Gehäuses (siehe Bilder). Diese habe ich – wenn auch unbewusst – selber verursacht. Lege ich die Uhr unachtsam mit dem Gehäuseboden nach unten zeigend auf eine glatte Oberfläche, kann das Edelstahlgehäuse durch Staub- und Schmutzpartikel zerkratzen. In diesem Zusammenhang bietet sich der Kauf einer Uhrenbox an, um die Uhr zu schützen.

Doch die Kratzer sind längst kein Grund zur Panik! Im Fachhandel sind verschiedene Polituren zu finden, mit denen man den ursprüngliche Zustand der Uhr wiederherstellen kann. Dies werde ich ausprobieren und darüber zu gegebener Zeit berichten.

Oberhalb des Schriftzugs finde ich kleine Kratzer, die wohl aufgrund von Staub und Schmutz entstanden sind.
Diese werde ich demnächst mittels Politur bearbeiten und das Ergebnis hier vorstellen.

Die Einzigartigkeit der slow Jo 17

Spätestens zur Zeitumstellung im März wurde mir bewusst, dass die slow Jo 17 einzigartig ist. Ich musste mich etwas gedulden, bis dass ich die richtige Zeit einstellen konnte. Schließlich kann man das bei der Armbanduhr mit einem Zeiger nur jede Viertelstunde präzise machen.

Im Alltag reicht die Genauigkeit der slow Jo für mich aus. Bei Terminen im Beruf sowie bei Fahrten mit Bus und Bahn erwies sich die Einzeigeruhr als hilfreiche Begleitung. So lange man nicht auf die Darstellung und Zählung jeder einzelnen Minute angewiesen ist, ist die slow Jo eine tolle und trendige Alternative zu Armbanduhren mit drei Zeigern.

Auf die Probe wurde die Uhr gestellt, als sich mein Smartphone im Skiurlaub in Trysil / Norwegen verabschiedete. Hatte ich vorher doch noch die Möglichkeit, im Zweifel auf meinem Smartphone die Uhrzeit ablesen zu können, war ich von einem Tag auf den anderen absolut auf die slow Jo 17 angewiesen. Und sie ließ mich nicht im Stich!

Eine Änderung meiner Empfindung von Zeit stelle ich bedingt fest. Ich setze mich nun bewusster mit meiner Zeit auseinander. Das ist ein interessanter Nebeneffekt, der es mir Stück für Stück erlaubt, mehr Kontrolle über meine Zeit zu erlangen. Es gefällt mir und lässt mich positiv in die Zukunft blicken!

Die in diesem Artikel vorgestellte Armbanduhr wurde mir freundlicherweise vom Hersteller zur Verfügung gestellt. Ich bin gegenüber dem Hersteller keine inhaltliche Verpflichtung eingegangen, sondern berichte unabhängig über diese Armbanduhr.

Über den Autor

David Morawietz

David ist Autor bei luxusuhren-test.de und berichtet exklusiv von seinen Uhren-Erlebnissen.

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