Citizen Eco Drive Test – Eleganz und Funktionalität zeitlos vereint
Citizen und Eco Drive – das ist eine starke Kombination! Die japanische Uhrenmanufaktur setzt nunmehr den eigenen Fokus seit mehr als vierzig Jahren auf die Entwicklung ressourcenschonender Energiequellen bei Quarzuhren. Im Citizen Eco Drive Test beleuchten wir daher das Alleinstellungsmerkmal moderner Citizen Armbanduhren: die Citizen Eco Drive Technologie. Neben der Klärung der Frage, was Eco Drive ist und wie dies funktioniert, stehen vor allem Technik und Material im Fokus. Bildnachweis: Eric Kilby / Lizenz: CC2.0
Citizen Eco Drive Test – nachhaltige Technik
Citizen – das steht für sportliche Eleganz im zeitlosen Design. 1918 bereits gegründet, hält sich das japanische Uhrenunternehmen schon seit fast 100 Jahren auf dem Weltmarkt.
Doch dieser ist hart umkämpft. Das versetzt Hersteller in die missliche Lage, immer neue Innovationen und Verbesserungen vorzustellen und umzusetzen. Der Kunde profitiert. Ihm stehen immer wieder neue Techniken zur Verfügung und der Konkurrenzdruck wirkt sich positiv auf den Preis aus.
Eine Innovation stellte Citizen bereits 1995 vor – Eco Drive. Was das ist, wie es funktioniert und an wen sich die Uhren richten, erfährst du in den folgenden Abschnitten.
Die Entwicklung der Eco Drive Technologie
Der Grundstein für die Entwicklung der Eco Drive Technologie wurde bereits vor zirka 40 Jahren gelegt. Im Jahr 1976 gelang Citizen ein Quantensprung – die welterste analoge Quarzuhr, die ihre Energie aus jeglicher Art von Lichtquelle beziehen konnte, war geboren. Dank der Nutzung des Lichts – hierbei muss man erwähnen, dass selbst schwache Lichtquellen ausreichten, um die Akkumulatoren zu laden – wurde ein Wechsel der Batterie obsolet.
Darüber hinaus führte die Entwicklung dieser Technologie zur bewussten Wahrnehmung umweltfreundlicher Energiequellen bei analogen Armbanduhren und erfreute sich schnell weitreichender Begeisterung. War man es vorher noch gewohnt, die Batterie einer Quarzuhr tauschen zu müssen, konnte man diese etwas lästige Routine mit den effizienteren Citizen Modellen getrost vergessen.
In der Folge wurde das Konzept von Citizen konsequent weiterentwickelt und ab Mitte der 1990er Jahre als Eco Drive Technologie bezeichnet. Heute werden Citizen Eco Drive Armbanduhren als technisch fortschrittliche Uhren mit einem enormen Funktionsumfang im Handel angeboten.
Redaktionelle Empfehlung
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Was ist Eco Drive?
Die in den meisten Uhren von Citizen eingesetzte Technik ist in der Lage, die Uhr während der Benutzung aufzuladen.
Dies geschieht durch Stromgewinnung aus Licht mittels einer Solarzelle, Bewegung oder Wärme. Man unterscheidet diesbezüglich die Varianten Eco-Drive Solar, Eco-Drive Duo und Eco-Drive Thermo, die wir in den folgenden Abschnitten des Citizen Eco Drive Tests vorstellen.
Bei allen Varianten steht eine umweltfreundliche Energieerzeugung im Fokus. Dank eines integrierten Akkumulators, der das Uhrwerk mit elektrischer Energie versorgt, werden dem Kunden nervige Batteriewechsel erspart.
Citizen Eco Drive Test Modelle und Kaufempfehlungen für Herren
Die nachstehende Übersicht gibt einen Überblick über die verschiedenen Citizen Eco Drive Modelle. Sämtliche dargestellten Armbanduhren besitzen das Eco Drive Merkmal und können Energie aus den verbauten Solarmodulen gewinnen.
Natürlich können wir nicht alle Modelle berücksichtigen, da Citizen ein sehr großes Produktportfolio anbietet. Daher geben wir an dieser Stelle nur Anregungen und stellen ausgewählte Modelle dar, die aufgrund der Hochwertigkeit und der Alleinstellungsmerkmale tolle Luxusuhren sind.
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Wie funktioniert Eco Drive?
Seit den 1970er Jahren nutzen Citizen Modelle die Energie des Lichtes zur Erzeugung von elektrischer Energie. Die Technik wurde im Laufe der Jahre permanent verbessert, sodass mittlerweile auch Energie aus Wärme oder Bewegungen gewonnen werden kann. Die verwendete Technik hängt vom Modell und dessen Verwendungszweck ab.
Eco-Drive Solar
In den meisten Fällen erfolgt die Energiegewinnung mittels Solarzellen. Die Energie des Lichtes wird durch ein Solarmodul absorbiert und in elektrische Energie umgewandelt (Siehe auch Photovoltaik). Die elektrische Energie wird in einem Lithium-Ionen-Akku gespeichert und als Antriebsenergie des Quarzuhrwerks genutzt.
Während anfangs das verwendete Solarmodul noch gut sichtbar auf dem Zifferblatt prangte und somit den optischen Eindruck störte, setzt Citizen seit 2002 auf Solarzellen, die gleichzeitig als Zifferblatt dienen.
Darüber hinaus kommen auch Solarmodule zum Einsatz, welche sich unter einem lichtdurchlässigen Zifferblatt befinden.
Eco-Drive Duo
Ende der 1990er Jahre entwickelte Citizen eine Armbanduhr mit einem automatischen Quarzuhrwerk. Das mit der sogenannten Eco-Drive Duo Technolgie ausgestattete Modell gewann seine elektrische Energie sowohl aus einer Solarzelle als auch aus der Bewegungsenergie des Trägers, wie es bei mechanischen Automatikuhrwerken der Fall ist.
Mit dieser Technologie versuchte Citizen in hochpreisige Segmente des Uhrenmarkts vorzustoßen. Die Modelle, die ab einem Preis von 1000 US-Dollar erhältlich waren, floppten am Markt.
Aufgrund der Tatsache, dass die Energiegewinnung aus den Solarzellen und die Speicherkapazität der Akkumulatoren in den Folgejahren effizienter beziehungsweise immer größer wurden, wird die Eco-Drive Duo Technologie heute kaum noch angewandt.
Eco-Drive Thermo
Auch im 21. Jahrhundert gelang Citizen eine Innovation: Die Armbanduhren mit Eco-Drive Thermo Technologie können die für das Uhrwerk erforderliche Antriebsenergie aus Wärme gewinnen. Dabei wird die Temperaturdifferenz zwischen dem Handgelenk des Trägers und dessen Umwelt erzeugt.
Leider sind diese Modelle heute sehr selten geworden. Grund hierfür ist ebenfalls die hohe Effizienz der Solartechnologie und die hohe Speicherkapazität moderner Lithium-Ionen-Akkus.
Eine bekannte Vertreterin mit Eco-Drive Thermo Technologie: Die Citizen BQ1000-69A Armbanduhr. Leider ist sie mittlerweile eine echte Rarität. Bildnachweis: Max Grabert / Lizenz: CC2.0
Interessierst du dich für Taucheruhren von Citizen?
Bildnachweis: Shinichi Morita / Lizenz: CC2.0
Citizen Eco Drive Test Kaufempfehlungen für Damen
Die Eco-Drive Technologie ist nicht nur Herren vorbehalten. Citizen hat in den letzten Jahren auch verschiedene Damenuhren in die Kollektion integriert.
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Bildnachweis: Daniel Zimmermann / Lizenz: CC2.0
Citizen Eco Drive Test: Dunkelgangreserve der Citizen Eco Drive Uhren
Der Zeitraum, den eine Citizen Eco Drive Uhr mittels der Ladung aus dem integrierten Akku angetrieben werden kann, wird als Dunkelgangreserve bezeichnet. Je nach Modell erreichen die Citizen Eco Drive Uhren unterschiedliche Dukelgangreserven. Im Mittel liegen diese bei 150 bis 240 Tagen. Dies bedeutet, dass ein vollständig geladener Akku das Quarzuhrwerk der Armbanduhr zwischen 150 und 240 Tagen mit Energie versorgen kann. Theoretisch müsste der Akku erst nach dieser Zeit wieder geladen werden.
Citizen selbst wirbt damit, dass bereits 1 Minute Ladung mittels Licht ausreicht, um das Uhrwerk beziehungsweise den Eco-Drive Antrieb zu starten.
Darüber hinaus hat die japanische Uhrenmanufaktur Modelle entwickelt, die eine Dunkelgangreserve von bis zu 8,7 Jahren haben. Bei diesen Modellen werden die Uhrenzeiger angehalten, sobald die Uhr länger als 24 Stunden im Dunkeln liegt. Aber keine Sorge: die Zeitmessung läuft weiter, wird jedoch nicht angezeigt. Die Anzeige erfolgt dann, wenn die Uhr erneut einer Lichtquelle ausgesetzt wurde.
Wie komfortabel und modisch sind die Uhren und an wen richten sie sich?
Einen Aspekt möchten wir im Citizen Eco Drive Test noch aufgreifen: die Optik und Haptik der Uhren.
Egal ob modebewusster Taucher oder Banker mit einem Auge für komfortable Schönheit – Citizen bedient alle Kundengruppen.
Möglich macht dies die variable Technik und die hohe Vielfalt an Einsatzgebieten. Viele der Uhren sind über 100 m wasserdicht und eignen sich so gut für Schwimmer und Sporttaucher.
Bei der Materialwahl bedient sich der Hersteller bei den unterschiedlichsten Stoffen. Edelstahl, Leder und Titan gehören zum Standardrepertoire und verleihen den Uhren durch geschickten Einsatz und Materialmix oft einen besonderen Look.
Wer es eher klassisch mag, findet bei Citizen auch Uhren mit einem schlichteren Design, welche mit nur wenigen Akzentuierungen daherkommen.
Generell gilt: alles kann, nichts muss. Citizen Eco Drive Uhren sind optisch vielfältig, bieten eine tolle Technik und haben eine hervorragende Haptik aufgrund der Verwendung hochwertiger Materialien.
Fazit zum Citizen Eco Drive Test
Egal, ob zum Anzug, zur Jeans oder zum Schwimmoutfit – mit den Uhren von Citizen macht man sicherlich nichts verkehrt.
Die intelligente Eco Drive-Technologie erlaubt Stromgewinnung aus Sonnenlicht, künstlichem Licht, Wärme und Bewegung. Auch längere Dunkelpausen sind dank „Dunkelgangreserven“ kein Problem. So zeigt die Uhr auch nach bis zu 8 Jahren (!) die Uhrzeit an.
Preislich sind die Uhren eher im unteren bis mittleren Segment anzuordnen, doch sie überzeugen mit Komfort und Innovation der Oberklasse. Definitiv einen Blick wert!
Bildnachweis: Eric Kilby / Lizenz:CC2.0